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Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)

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Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« am: 24. Februar 2015, 12:59:14 »



Der kommer en dag

Originaltitel:  Der kommer en dag
Internat. Titel:  The Day Will Come
Deutscher Titel:  Der Tag wird kommen
Land und Jahr:  DK 2016
Genre:  Drama
Regisseur:  Jesper W. Nielsen
Drehbuch:  Søren Sveistrup
Produktionsfirmen: Zentropa u.a.
Laufzeit:  119 Minuten
Altersfreigabe DK:  ab 15 Jahre
Kinostart DK:  21.04.16
Premiere DE:  Filmfest Hamburg, Okt. 2016                 
Schauspieler  . . . . . . . . . . . . Rolle
Lars Mikkelsen . . . . . . . . . . . . Frederik Heck, Heimleiter
Sofie Gråbøl . . . . . . . . . . . . . . Lilian Hammershøj
Harald Kaiser Hermann  . . . . . Elmer Johansen
Albert Rudbeck Lindhardt . . . . Erik Johansen
Lars Ranthe . . . . . . . . . . . . . . Oberlehrer Toft Lassen
Søren Sætter-Lassen . . . . . . . Lehrer Aksel
Laurids Andersen . . . . . . . . . . Tøger
Solbjørg Højfeldt . . . . .  . . . . . Frau Oskarson
Sonja Richter  . . . . . . . . . . . . . Mutter von Erik und Elmer
Paw Henriksen . . . . . . . . . . . . Onkel von Erik und Elmer
David Dencik . . . . . . . . . . . . . . Kontrolleur Hartmann


Die Handlung:
In diesem Film, der  auf einer wahren Begebenheit beruht, geht es um das Kinderheim "Gudbjerg" in einer dänischen Kleinstadt, das etwa eine Autostunde von Kopenhagen entfernt liegt und dem die Kinder auf brutalste Weise psychisch und physisch misshandelt werden.

Es ist das Jahr 1967. Eine neue Jugendkultur entwickelt sich und das Thema Emanzipation ist in aller Munde.
Zu dieser Zeit werden im Kopenhagener Viertel Nørrebro der 10-jährige Elmer und der 13-jährige Erik ihrer schwerkranken Mutter weggenommen und ins Kinderheim 'Gudbjerg' gebracht, in dem die Zeit still zu stehen scheint.
Der dortige Leiter hat seine eigenen Vorstellungen und Regeln. Um jeden Preis will er aus schmutzigen Jungen gehorsame Bürger machen.

Schon am ersten Tag wird den unzertrennlichen Brüdern klar, dass sie nun ihre Freiheit verloren haben und ein täglicher Kampf ums Überleben begonnen hat. Sie versuchen in dieser bedrückenden Welt möglichst unauffällig unter dem Radar zu leben, doch Elmers lebhafte Astronauten-Träume und sein Klumpfuß bringen ihm ständig Ärger ein.

Neben den beiden Jungs kommt auch noch die Lehrerin Frau Hammershøj neu in das Heim. Sie erlebt gleich hautnah mit, dass hier andere Erziehungsmethoden herrschen und Heimleiter Heck gibt ihr das bei seinen Willkommensworten auch so zu verstehen. Trotzdem versucht sie heimlich, ein Vertrauensverhältnis zu den Brüdern aufzubauen und ihnen zu helfen, weil diese ständig negativ auffallen und durchgeprügelt werden.

Im Laufe der Zeit merken die Brüder, dass ihre Kraft langsam zur Neige geht und sie erkennen, dass sie auf sich alleine gestellt sind. Sie fangen an zu rebellieren und ein Kampf à la David gegen Goliat beginnt. Bewaffnet mit Elmers Phantasie und Eriks Mut versuchen die beiden dem übermächtigen Tyrannen und dem Heim zu entkommen.


Link zur Film-Infoseite auf der Fansite:  http://www.lars-mikkelsen.de/filme/der-kommer-en-dag.php

Weiteres zum Film:
- Das Kinderheim im Film heißt "Gudbjerg". Das echte, in dem die Misshandlungen damals geschahen, heißt
   "Godhavn" und liegt in der Kleinstadt Tisvilde im Norden der Insel Seeland an der Nordseeküste. Dort wurden
   in den 1960er/1970er Jahren die Kinder auf brutalste Weise seelisch und körperlich misshandelt.
   Schläge auf den Kopf, Tritte und Stöße gegen den Körper sowie andere Gewaltausübungen gegen die Jungen
   standen dort offenbar auf der Tagesordnung. Oft mussten die verschiedensten Verletzungen im Krankenhaus
   behandelt werden.
   Die damaligen Heimkinder haben bis heute keine staatliche Entschuldigung für alles Erlittene erhalten. Auf
   solch eine warten sie seit Jahren und sie machen immer wieder darauf aufmerksam.
   "Godhavn" existiert immer noch, aber natürlich herrschen dort jetzt nicht mehr die damaligen Zustände.
- "Der kommer en dag" wird ein Kinofilm werden, dessen Premiere für das Frühjahr 2016 geplant ist. Später
    soll er dann auch im Fernsehen auf TV2 gezeigt werden, dort dann allerdings als 3-teilige Serie.
- Der Titel "Der kommer en dag" heißt ins Deutsche übersetzt "Es kommt ein Tag".
- Der Arbeitstitel lautet "En dag kommer" (Eines Tages).
- Der Film wurde im Zeitraum von Mitte März bis in den Mai 2015 auf der Insel Fünen gedreht.
- Für die Dreharbeiten wurden Kinder im Alter von 8-14 Jahren gecastet, die auch vorsingen mussten.
 

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #1 am: 24. Februar 2015, 15:57:26 »
Bisher wurde der Film nur in Dänemark auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.
Hier sind die Daten dazu:

Erscheinungstermin:  1. September 2016
Discs:  1
Sprachen:  Dänisch (auf Blu-ray in DTS HD - Master Audio 5.1 ,  auf DVD in Dolby Digital 5.1)
Untertitel:  Dänisch
Region:  2 (Europa)
Bildseitenformat:  Blu-ray: 1.78:1 ,  DVD: Widescreen 1.87:1
Spieldauer:  119 Minuten
Altersfreigabe:  ab 15 Jahre
Extras:  ?  (offenbar keine)
EAN / UPC:  5708758709675
ASIN:  Blu-ray: B01KZ8NYPY  /  DVD: B01KYJNFIK


     

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #2 am: 24. Februar 2015, 22:16:02 »
Ich habe einen lesenswerten Bericht über die Zustände in dem Kinderheim gefunden. Echt heftig, was da geschildert wird. Hoffentlich konnten von den Tätern welche zur Rechenschaft gezogen werden! :devil:

http://politiken.dk/indland/ECE1276868/rapport-boernehjemsboern-blev-taevet-og-ydmyget

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #3 am: 17. März 2015, 23:31:34 »
Heute wurden viele neue Informationen zum Film veröffentlicht.
Oben im Startbeitrag habe ich jetzt einen neuen Handlungstext eingefügt und auch weitere Namen/Rollennamen der Schauspieler eingetragen.

Lars wird den tyrannischen und prügelnden Heimleiter spielen, dessen Nachname wohl Heck sein wird. :uff:
Sofie Gråbøl ist auch mit von der Partie. Sie wird eine neue Lehrerin mimen, die offenbar die rüden Methoden der Heimleitung nicht annehmen will.

Die Kinopremiere ist für das Frühjahr 2016 geplant und irgendwann später soll der Film als 3-teilige Serie im dänischen Fernsehen gezeigt werden.

Die damaligen Heimkinder haben bis heute keine staatliche Entschuldigung für alles Erlittene erhalten. Auf solch eine warten sie seit vielen Jahren und sie machen immer wieder darauf aufmerksam. Auch in den dänischen Medien wurde und wird manchmal über die "Godhavn-Kinder" berichtet, aber eine offizielle Entschuldigung oder eine Äußerung des Bedauerns kommt von der Seite des Staates wohl einfach nicht. Am 26. März wird es darum mal wieder eine Demonstration geben.
Ich frage mich, warum sich kein Politiker mal einen Ruck gibt und den Geschädigten eine Entschuldigung übermittelt. Mehr wollen diese ja scheinbar gar nicht. Von Entschädigungszahlungen oder dass sie in anderer Weise Geld haben wollen, habe ich jedenfalls noch nichts gelesen.

Das Kinderheim "Godhavn" existiert immer noch, aber natürlich herrschen dort jetzt nicht mehr die damaligen Zustände. Es ist nun eine ganz moderne und gut betreute Einrichtung: http://www.godhavn.dk


Hier sind Links mit Infos zum Film:

Dänisch: http://ekstrabladet.dk/filmmagasinet/Filmnyheder/ny-mikkelsen-film-taesk-vanroegt-og-misbrug/5484249

Dänisch: http://www.fyens.dk/indland/Budget-paa-316-millioner-Dansk-storfilm-optages-paa-Nordfyn/artikel/2679061

Englisch: http://www.screendaily.com/news/mikkelsen-grbl-reunite-on-the-day-will-come/5084306.article

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #4 am: 22. März 2015, 20:09:48 »
Gestern habe ich gelesen, dass der Film in Dänemark im nächsten Jahr um Ostern herum seinen Kinostart haben soll.

Offline kumiko

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #5 am: 23. März 2015, 11:42:44 »
Anscheinend haben ja in sehr vielen Kinderheimen, auch bei uns in Deutschland und noch gar nicht so lange her, derartige Zustände geherrscht. Kann man das nur mit Machtmissbrauch erklären? Jedes Mal, wenn eine solche Geschichte ans Tageslicht kommt bin ich sehr, sehr dankbar für meine behütete Kindheit. Streng, aber liebevoll, wie es sein sollte.
Sonja Richter spielt auch wieder mit, hab ich gesehen und auf Sofie Gråbøl freu ich mich auch schon...

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #6 am: 23. März 2015, 21:01:24 »
Anscheinend haben ja in sehr vielen Kinderheimen, auch bei uns in Deutschland und noch gar nicht so lange her, derartige Zustände geherrscht.


Ich kann mich auch noch dran erinnern, dass es gar nicht so lange her ist, wo auch in Deutschland immer wieder mal im Fernsehen oder in Zeitungen darüber berichtet wurde, dass es ähnliche Zustände ebenfalls in deutschen Heimen gab.
Da fragt man sicht echt, was sich diese prügelnden Idioten gedacht haben. Vielleicht hatte es manchen von ihnen einfach Spaß gemacht und ihnen eine Kick gegeben, wenn sie auf wehrlose Kinder eingeschlagen konnten?

Zuerst habe ich auch gedacht, dass es nicht so schön ist, Lars in solch einer Rolle zu sehen. Aber dann habe ich mir überlegt, dass diese vielleicht eine gute Herausvorderung für ihn sein wird. So eine Charakterrolle als fieser Bösewicht könnte ihm außerdem gute Kritiken einbringen, wenn er sie überzeugend spielt. Und dann könnte er - wie schon woanders im Forum geschrieben - vielleicht wieder mal einen dänischen Award einheimsen...

Ja, auch Sonja Richter ist wieder mit dabei. Und schon wieder spielt sie eine kranke Frau. Bekommt sie keine anderen Rollen mehr angeboten? :zwinker:  In "Erbarmen" war sie jahrelang eingesperrt, was ihr auf die Psyche geschlagen hatte, in "The Homesman" spielte sie eine geistig völlig verwirrte Frau, in "When Animals Dream" war sie mit Medikamenten dauerzugedröhnt und saß nur im Rollstuhl, und jetzt in diesem Film wird sie schon wieder krank sein.
Naja, irgendwann darf sie bestimmt auch wieder mal eine Normalo-Frau spielen. :amused:

Hier ist ein neuer Bericht, in dem es nur kurz nochmal heißt, dass Lars und Sofie Gråbøl wieder zusammen spielen werden. Das haben wir ja nun schon mitbekommen, aber das Foto dabei ist neu:
http://www.billedbladet.dk/kendte/danmark/film/sofie-graaboel-og-lars-mikkelsen-vender-hjem

Offline Nicola G

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #7 am: 24. März 2015, 20:14:36 »
In "Cecilie" spielt sie auch eine Frau, die vom Geist eines ermordeten Mädchens besessen ist. Hier meinen auch viele, dass sie verrückt ist. Sie scheint solche Rollen wirklich gerne zu spielen.

Lars als Bösewicht könnte sehr interessant sein und,  und wie Du sagst, diese Rolle könnte ihm doch gute Kritiken und hoffentlich Preise einbringen.

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #8 am: 26. März 2015, 22:32:37 »
Hier sind Fotos, die in Svendborg geschossen wurden.
Auf dem zweiten befindet sich der Text "Zentropa Bootcamp".
Offenbar hat die Produktionsfirma vor Beginn der Dreharbeiten schon mal einiges erklären, probieren oder üben lassen. Mal sehen, ob man irgendwann etwas mehr darüber erfahren kann.


v.l.n.r.: Regisseur Nielsen, Søren Sætter-Lassen, Sofie Gråbøl, zwei ehemalige Heimkinder, Lars.



Cast und Crew:

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #9 am: 27. März 2015, 21:01:26 »
Hier ist noch mal ein Bericht über die Zustände in dem damaligen echten Heim. Die Männer sind die ehemaligen beiden Heimkinder, welche dem Filmteam nun als Berater zur Seite stehen. Mit einem von ihnen war Lars vorgestern in einer Fernsehsendung. Von der habe ich unten ein paar Screenshots eingefügt.

http://www.ekstrabladet.dk/112/boernehjemsboern-vi-fik-taesk-og-narko/5496558

Die Erzählungen sind echt heftig. Poul-Erik erzählt, dass der echte Heimleiter, der sehr groß war und etwa 150 kg wog, sich damals, als Poul-Erik mal auf einem Sofa lag, auf ihn warf und dann so lange auf ihm herumhopste, bis Poul-Erik ohnmächtig wurde.

Noch schlimmer ist das hier: Als die Kinder mal beim Essen im Speisesaal zusammen saßen, wurde ein Junge rausgerufen, weil er einen Telefonanruf erhielt. Seine Mutter erzählte ihm dann, dass sein Vater bei einem Verkehrsunfall gestorben sei.
Der Junge war danach verständlicher Weise geschockt und hat geweint. Der Heimleiter blaffte ihn dann an, dass er ruhig sein solle, denn er hasste Störungen beim Essen. Der Oberaufseher verpasste dem Junge dann eine Ohrfeige.
Dieser setze sich wohl wieder hin, fing aber noch mehr an zu weinen. Daraufhin gab es noch mehr Schläge für ihn, woraufhin er sich über seinen Teller erbrach.
Der Heimleiter zwang ihn dann, weiter von seinem Teller zu essen... :uff:

Da fehlen einem echt die Worte. Wie kann man nur so gefühllos und grausam sein?! :devil:


Die Screenshots aus der DR-Sendung "Aftenshowet" vom 25.03.15:












Offline Nicola G

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #10 am: 28. März 2015, 13:09:53 »
Ein sehr bewegender Bericht. Es ist unfassbar, wie grausam Leute sein können. Diese Leute waren für die Kinder verantwortlich und haben sie so behandelt.

Leider sind solche Umstände in Kinderheime in den 50 und 60 Jahre scheinbar nicht selten gewesen. In England gab es auch einige Fälle, wie auch in anderen Länder.

Offline Nicola G

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #11 am: 29. März 2015, 11:13:07 »
Ich habe jetzt auch den Interview gesehen und musste aber lächeln, als Lars erzählte, dass er den Heimleiter spielen aber es nicht auf 150kg bringen würde.  :amused:

Offline kumiko

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #12 am: 31. März 2015, 08:26:01 »
 :lachen1: nein, davon ist er weit entfernt. Ich plädiere trotzdem für ein paar Kilo mehr, er sieht dann einfach gesünder aus, finde ich.

Offline Nicola G

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #13 am: 09. April 2015, 07:46:18 »
Ich habe gerade wieder "Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen gelesen und drin steht es, dass der Mann, der Marete gefangen hielt als Kind im Kinderheim Godhavn war.

Das ist mir natürlich beim ersten Mal überhaupt nicht aufgefallen, aber beim zweiten Mal direkt ins Auge gesprungen.

Offline Martina

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Re: Der Tag wird kommen (Der kommer en dag)
« Antwort #14 am: 09. April 2015, 17:54:24 »
Ich habe gerade wieder "Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen gelesen und drin steht es, dass der Mann, der Marete gefangen hielt als Kind im Kinderheim Godhavn war.

Oh, tatsächlich? Dann kann man einigermaßen verstehen, warum er so brutal gehandelt und Merete so sehr gequält hat. Als Kind wurde er sicherlich ebenfalls misshandelt und hat es bei Merete nun einfach nachgemacht.
Was es genau mit dem Kinderheim Godhavn auf sich hat, wissen wahrscheinlich nur die Dänen. Außerhalb von Dänemark ist dieser Name wahrscheinlich nur sehr wenigen Leuten ein Begriff und wenn man dann das Buch liest oder den Film sieht, ist das für den Leser/Zuschauer einfach nur ein "normales" Kinderheim. So war es damals auch für mich, als ich den Fim sah. Und jetzt, einige Zeit später, wusste ich noch nicht mal mehr, dass der Mann als Kind in einem Heim gewesen ist...