BegravelsenOriginaltitel: Begravelsen Internat. Titel: The Funeral Land und Jahr: DK 2002 Sparte: Kinofilm Genre: Drama, Kurzfilm Regisseurin: Pia Bovin Drehbuch: Pia Bovin, Bent Haller Laufzeit: 40 Minuten Altersfreigabe DK: ab 11 Jahre Kinostart DK: 13.08.02
| Rolle . . . . . Schauspieler Karen . . . . . Birthe Neumann Henrik . . . . . Lars Mikkelsen Kim . . . . . . . Henrik Noël Olesen Oswald . . . . Kim Skat Nørrevig Børge . . . . . Troels II Munk Olga . . . . . . Marie-Louise Coninck Kims Frau . . . Sarah Boberg Henriks Frau . . . Anne-Grethe Bjarup Riis Krankenschwester . . . . Helle Dolleris
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Die Handlung:Karens Ehemann Oswald ist gestorben. Karen war noch nie eine "normale" Mutter und Ehefrau und auch für den Tag des Begräbnisses hat sie nun ihren eigenen Plan. Es fängt bereits damit an, dass sie so gar keine trauernde Witwe ist. Schon im Krankenhaus, in dem Oswald gerade verstorben ist, schien sie erleichtert und guter Dinge zu sein, als sie seine Habseligkeiten in eine bunte Tasche packte.
Später dann, in der Kirche, in der die Trauerfeier abgehalten wird, setzt sich das Ganze fort. Dort taucht Karen als Letzte mit der vollen bunten Tasche auf, begrüßt die längst anwesenden Trauergäste freudestrahlend und setzt sich dann abseits von ihnen allein auf eine Bank. Schon dies sorgt bei den Trauergästen, die hauptsächlich wohl aus Angehörigen bestehen, für eine Mischung aus Irritation, Überraschung, Unverständnis, Belustigung und peinlich berührt sein.
So wie es in der Kirche begann, setzt es sich bei der anschließenden Kaffeetafel in einem Gasthaus fort. Zudem wird hier nun noch viel geredet, getrunken, geraucht und gestritten.
Als die Tafel beendet ist, überredet Karen ihre Söhne Henrik und Kim, noch zu bleiben und mit ihr gemeinsam eine Art Totenwache abzuhalten. Karen will sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit auseinandersetzen und während dieser ebenfalls nicht ganz glatt verlaufenden Unterhaltung erscheinen ihnen jeweils die sogenannten "Geister der Vergangenheit". Dabei geht es bei jedem hauptsächlich um seine/ihre Mutter-Sohn-Beziehung, denn sie hatten oder haben bezüglich dieser wohl ein etwas gestörtes Verhältnis zueinander.
Link zur ausführlicheren Infoseite auf der Fansite: https://www.lars-mikkelsen.de/filme/begravelsen.php
Weiteres zum Film:- Infos darüber, ob der Film schon mal im deutschen Fernsehen lief, konnte ich nicht finden.
- Der dänische Titel "Begravelsen" heißt ins Deutsche übersetzt "Das Begräbnis" oder "Die Beerdigung".
- Die Produktionsfirma ist Nordisk Film Production.
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Da es auch zu diesem Film keine Untertitel gibt, habe ich nicht viel vom Gesprochenen verstanden. Aber allein zu sehen, wie sich die Witwe und teilweise auch die anderen benommen haben, hat ein wenig etwas erkennen lassen.
Den Trauergottesdienst in der Kirche und die anschließende Kaffeetafel in der Gaststätte werden alle Teilnehmenden bestimmt niemals vergessen. So skurril, chaotisch und voller Emotionen wie dies alles war, wird darüber bestimmt noch oft geredet werden. :D
Auch wenn ich nur sehr wenig von dem Dänisch verstanden habe, hat das Zuschauen trotzdem Spaß gemacht. Zwischendurch hatte ich - glaube ich - auch mal erkannt, warum sich die Witwe nun offenbar glücklich über das Ableben ihres Gatten ist. Ich weiß jetzt aber gar nicht mehr, was das war... hmmm...
Hatte er seiner Frau etwas verboten oder sie unterdrückt, sodass sie nicht das machen durfte, was sie eigentlich gern getan hätte?
Nachtrag 13.03.24:
Oder ist es doch der Klassiker gewesen: Er hatte seine Frau längere Zeit mit einer anderen betrogen? :konfus: