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Thema: [Film] The Salvation - Spur der Vergeltung (225-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema
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[Film] The Salvation - Spur der Vergeltung

THE SALVATION - Spur der Vergeltung

Originaltitel:  The Salvation
Genre:  Western
Land & Jahr:  DK, UK, SA, B, S  2014
Regie:  Kristian Levring
FSK:  ab 16 Jahre
Kinostarts:   DK: 22.05.14 ,  D: 09.10.14 ,  A: 10.10.14


Die Handlung:
Amerika um 1870. Unaufhörlich strömen Einwanderer aus Europa in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auch der frühere Soldat Jon und sein Bruder Peter haben vor sieben Jahren dem alten Kontinent den Rücken gekehrt und suchen nun das Glück in der Ferne.
Endlich ist es soweit, dass Jon seine Familie nachkommen lassen kann, mit der er ein friedliches Leben als Siedler führen will. Doch kaum sind seine Frau und sein Sohn im Westen angekommen, werden sie brutal ermordet.
Jon schwört Rache an jenen, die für die Tat verantwortlich sind. Als er die Mörder aufspürt und tötet, bekommt er es aber direkt mit dem mächtigen und berüchtigten Bandenanführer Delarue zu tun, denn einer der beiden Getöteten war dessen Bruder.
Gegen Delarue und seine Verbündeten kann Jon nicht auf die Unterstützung seines neuen Heimatortes zählen, denn dessen Bevölkerung steht Delarue, der sich nicht scheut, auf offener Straße wehrlose Menschen kaltblütig zu erschießen, hilflos gegenüber. Und weder der korrupte Bürgermeister Keane noch der feige Sheriff wagen es, Delarue die Stirn zu bieten.
Es bleibt Jon also nichts anderes übrig, als es auf eigene Faust mit Delarue und dessen Bande von Gesetzlosen aufzunehmen. Sein Bruder schließt sich ihm an. Ein blutiger Kampf beginnt...
[Text größtenteils von zelluloid.de]


Besetzung:
Jon  . . . . . . . . . Mads Mikkelsen
Madeleine . . . . Eva Green
Delarue . . . . . . Jeffrey Dean Morgan
der Korse  . . . . Eric Cantona
Peter . . . . . . . . Mikael Persbrandt
Mallick . . . . . . . Douglas Henshall


Trailer in Englisch:



Trailer in Deutsch:

Re: [Film] The Salvation - Spur der Vergeltung

Antwort #1
Ich habe den Film nun gesehen. Er hat mir gut gefallen.
In manchen Kritiken hieß es zwar, er sei solch ein "Einsamer Rächer Film", wie es schon so viele gebe, aber trotzdem fand ich ihn gelungen und hatte nicht das Gefühl, als wäre ständig bei anderen Filmen abgeguckt worden.
Das, was gezeigt wurde, wirkte realistisch und nachvollziehbar und das Handeln aller Leute konnte ich verstehen. Auch, wenn die meisten Bewohner des Ortes aus Angst lieber ruhig blieben und nichts gegen Delarue und seine Schergen unternommen haben.

Jon konnte in der Kutsche kaum anders reagieren, als er es dann tat. Was hätte er tun sollen, als sein Sohn die Messerklinge am Hals hatte? Den Mann erschießen? Dann wäre er selber von dem zweiten Mann erschossen worden. Und beide Männer hätten danach sicherlich auch Jons Frau und den Sohn umgebracht, um alle Zeugen zu beseitigen. So wären dann am Schluss alle aus der Familie tot gewesen.
Hätte Jon den Mann mit der Pistole erschossen, dann hätte der andere Mann seinem Sohn mit dem Messer die Kehle durchgeschnitten, woraufhin Jon diesen Mann dann bestimmt auch noch abgeknallt hätte. In diesem Fall wäre aus der Familie "nur" der Sohn tot gewesen, was Jon offenbar auch nicht wollte.
So blieb ihm dann nur das zu tun, was man ihm befohlen hatte: Aus der Kutsche raus zu springen.
Bei dieser Variante gab zumindest die Hoffnung, dass die beiden Männer seine Frau und den Sohn am Leben lassen werden. Was dann ja aber leider doch nicht der Fall war.

Schade, dass auch der junge Mann erschossen wurde, der Jon am Ende geholfen hatte. Seinen Namen weiß ich nicht mehr, aber es war dieser 16-jährige, der in der Stadt in dem Laden arbeitete.
Als der auf das Hausdach stieg, dachte ich sofort, dass drinnen jemand seine Schritte hören wird…

Etwas genauer habe ich auf die Rolle von Mikael Persbrandt geachtet, der ja Jons Bruder Peter spielte, für den anfangs Lars vorgesehen war.
Ich hatte mir diese Rolle etwas größer vorgestellt. Sie ist ja aber eher klein und nicht ganz so wichtig. Ein paar gute Szenen hatte Peter zwar, doch die waren alle nur sehr kurz. Und dann wurde er auch noch etwa 20 Minuten vor dem Ende des Film umgebracht. Hmmm.
Jetzt, wo ich "The Salvation" gesehen habe, finde ich es nicht mehr so schade wie vorher, dass Lars sein Mitwirken absagen musste (obwohl ich ihn doch gerne mal als Cowboy auf einem Pferd gesehen hätte...).
Wenn schon beide Mikkelsens in einem Film - vielleicht sogar dann wirklich noch mal als Brüder - dann sollten meiner Meinung die Rollen der beiden möglichst gleich groß und gleich wichtig sein. Hier in diesem Film hielt sich das dagegen nicht annähernd die Waage. Mads war der tapfere Held mit viel Screentime, während Mikael Persbrandt nur kleines Beiwerk gewesen ist.

Re: [Film] The Salvation - Spur der Vergeltung

Antwort #2
Die Rollenverteilung hat mich nicht gestört, auch wenn ich Mikael gern mehr gesehen hätte  :) schliesslich verliert sein Bruder die ganze Familie. Er ist bei ihnen und kann ihnen trotzdem nicht helfen. Den Hauptpart hat er meiner Meinung nach schon zu Recht. Trotzdem ist die Rolle seines Bruders nicht unwichtig. Für die Szene im Gefängnis hat MP anscheinend bei der Premiere standing ovations bekommen. Zu Recht  :yes: Und dann befreit er ihn ja auch noch und lenkt die Verfolger auf seine eigene Spur, was ihn das Leben kostet. Wenn das nicht heldenhaft ist, dann weiss ich auch nicht  :zwinker:

 
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