Afgrunden 12. Mär 2024, 12:10 Uhr AfgrundenOriginaltitel: AfgrundenInternat. Titel: The Tenth MuseLand und Jahr: DK 2002Sparte: KinofilmGenre: Biografie, DramaRegisseur: Torben Skjødt JensenScript: P. Asmussen, T. Skjødt Jensen Laufzeit: 96 MinutenAltersfreigabe DK: ab 15 JahreKinostart DK: 19.03.2004Schauspieler . . . . . RolleVera Gebuhr . . . . . . . . Asta NielsenVivian Nielsen . . . . . die junge Asta NielsenOle Lemmeke . . . . . Regisseur Lars SchmidtLene Tiemroth . . . . . JestaTrine Dyrholm . . . . . SivJesper Asholt . . . . . Frederik PlesnerSteen Stig Lommer . . . Urban GadJesper Lohmann . . . . Poul ReumertLars Mikkelsen . . . . . Paul VermehrenStina Ekblad . . . . . . LottenLars Simonsen . . . . Grigori Chmara..Die Handlung:Der Film ist eine Biografie über den berühmten dänischen Stummfilmstar Asta Nielsen und zeigt eine wahre Begebenheit, die sich so tatsächlich auch zugetragen hat:Der Film spielt 1964 in der Wohnung von Asta Nielsen in Frederiksberg, wo der junge Filmregisseur Lars Schmidt überraschend mit den Dreharbeiten zu einem Porträtfilm über die fast vergessene Stummfilmgöttin Asta Nielsen beginnen darf. Abgesehen von den eigenen, etwas oberflächlichen Memoiren der Diva in dem Buch "Die zehnte Muse" hat niemand sonst bisher Einblicke in etwas anderes als Nielsens Berufsleben erhalten. Wer war sie? Wie sah ihr Privatleben aus? Ihre Liebe? Jetzt bekommt der Regisseur die Chance, den Schleier zu lüften.Asta Nielsen zeigt sich zunächst überraschend gesprächsbereit und bereit, an seinem Projekt mitzuwirken. Doch ihre Geschichten entpuppen sich schnell als Wiederholungen bereits erzählter Geschichten, doch je mehr Schmidt dann in ihr Leben eindringt, Fragen und Widersprüche aufspürt und schließlich auf die schwierige Beziehung von ihr zu ihrer einzigen Tochter eingeht, desto verschlossener gibt sich der Star.Plötzlich findet sich Schmidt in einem erschütternden Drama wieder, das er sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Er ist begeistert: Das wird sicher eine tolle Geschichte! Doch dann wird er immer neugieriger und beginnt, Asta Nielsens Beschreibung der Beziehung zu ihrer Tochter Jesta zu hinterfragen. Link zur ausführlicheren Infoseite auf der Fansite: https://www.lars-mikkelsen.de/filme/afgrunden.phpWeiteres zum Film:Die Dreharbeiten fanden irgendwann in der Zeit vom November bis Dezember 2001 statt.Lars ist in dem Film in einer etwa fünf Minuten dauernden Szene zu sehen.Asta Nielsen (* 11.09.1881 , † 25.05.1972 im Alter von 90 Jahren) war eine dänische Schauspielerin und der erste weibliche Stummfilmstar.Nielsen war mindestens dreimal verheiratet. Diese Ehen blieben alle kinderlos. Ihre Tochter Jesta stammte aus einer unehelichen Beziehung. Den Vater hielt die Schauspielerin zeit ihres Lebens geheim.Nielsens Tochter Jesta war mit dem dänischen Maler, Graphiker und Sänger Paul Vermehren verheiratet, der im Film von Lars dargestellt wird. Vermehren starb am 2. Mai 1964 im Alter von 60 Jahren bei einem Autounfall. Im September 1964 nahm sich seine Frau Jesta daraufhin das Leben.Unter dem Titel "Den tiende muse" (Die zehnte Muse) veröffentlichte Nielsen 1946 ihre Memoiren. In Deutschland erschien das Buch als "Die schweigende Muse".Die Produktionsfirmen des Films "Afgrunden" sind Danmarks Radio und Point of no Return Productions.Zum Vergrößern und Verkleinern auf die Bilder klicken:
Re: Afgrunden Antwort #1 – 12. Mär 2024, 17:15 Uhr Asta Nieslen ist sicherlich eine wichtige Person für die frühe Filmbranche gewesen. Sie hat wohl gut gespielt und ist offenbar auch eine starke Persönlichkeit gewesen. Teils dabei vielleicht auch etwas zu stark für die Personen um sie herum.Da es leider keine Untertitel zu diesem Film gibt, hatte ich vieles nicht verstanden, aber ich konnte in etwa erahnen, um was es geht. Bei den langen Passagen, in denen Asta mit dem Regisseur spricht, hatte ich dann auch einfach immer mal den schnellen Bildvorlauf eingestellt...Lars als Paul Vermehren hat mir gefallen. Ob die echte Person wirklich so war weiß ich zwar nicht, aber die Darstellung dieses Charakters im Film fand ich gut. Es hat auch Spaß gemacht, einen so jungen Lars zu sehen.